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Fruchtfliegen, Obstfliegen, Essigfliegen

Fruchtfliegen oder auch Obstfliegen bzw. Essigfliegen (lat.: Drosophila melanogaster) kennt jeder. Sie treten hauptsächlich in den Sommermonaten auf und befallen vor allem die Küche oder Lagerräume für Lebensmittel. Was in der privaten Küche in den meisten Fällen einfach nur lästig ist, stellt für lebensmittelverarbeitende Betriebe, Großküchen und Supermärkte ein großes Problem dar.

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Aussehen Drosophila melanogaster

Fruchtfliegen bzw. Obstfliegen sind mit ca. 2,5 mm deutlich kleiner als die bekannte Stuben- oder Schmeißfliege. Gut zu erkennen sind sie an ihrer rötlich-gelben Färbung und dem schwarz schimmernden Hinterleib. Die Eier sind weißlich, lang gestreckt, zylindrisch mit 2-4 Fortsätzen am Vorderenden zur Atmung. Die Maden sind walzenförmig, vorn verjüngt, anfangs durchsichtig, später weißlich. Sie besitzen eine große Atemöffnung auf bräunlichem Fortsatz am Hinterende. Die Puppen sind eiförmig, langstreckt (ca. 3-4mm), hellbraun bis braun und besitzen am Kopfbereich 2 gefächerte Atemhörner.

Woher kommen Fruchtfliegen?

Fruchtfliegen bilden sich scheinbar aus dem Nichts, doch dem ist natürlich nicht so. Häufig schleppen wir sie bereits mit aus dem Supermarkt zuhause ein oder sie finden ihren Weg durch offene Fenster ins Haus. Im Supermarkt lagern Obst und Gemüse in größeren Mengen auf engem Raum. Fangen einzelne Früchte an leicht faulig zu werden, locken sie Obstfliegen innerhalb kürzester Zeit an. Ihre Eier nehmen wir dann schon mit dem frischen Obst oder Gemüse mit nach Hause. Dort schlüpfen sie unbemerkt und verbreiten sich unter Umständen rasant.

Auch die falsche Lagerung von Obst und Gemüse bei uns zuhause, begünstigt das Auftreten der kleinen Fliegen. Der Geruch von sehr reifem oder fauligem Obst lockt sie besonders stark an. Wer kennt es nicht - die Schale mit Äpfeln sieht frisch aus, nimmt man einen heraus entdeckt man auf der Rückseite braune Flecken. Das kann bereits ausreichen, um Fliegen unbemerkt anzulocken. Auch von Essiggeruch werden sie angezogen, weshalb sie manchmal auch als Essigfliegen bezeichnet werden.

Schadpotential von Obstfliegen

Im privaten Bereich hält sich das Schadpotential von Fruchtfliegen oder Obstfliegen in Grenzen. In der Regel beschränkt es sich auf verfaultes Obst und Gemüse, das nicht mehr genießbar ist. Der Kontakt mit den Fliegen sorgt beim Obst für einen schnelleren Reife- bzw. Fäulnisprozess. Durch den Genuss von überreifem Obst mit Befall durch Drosophila Larven oder Eiern können zudem Verdauungsbeschwerden auftreten.

Im gewerblichen Rahmen stellen Fruchtfliegen ein deutlich größeres Problem dar. Lebensmittelverarbeitende Betriebe sollten sich zwar durch ein entsprechendes HACCP-Konzept schützen, ausgeschlossen ist ein Befall jedoch auch dadurch nicht. Frucht-, Essig- oder Obstfliegen übertragen bei Kontakt Hefe, Bakterien oder Pilzsporen, die den Fäulnisprozess beschleunigen. Für die Lebensmittelindustrie können daher wirtschaftliche Schäden durch ungenießbare Produkte entstehen. In der Weinherstellung verursachen Essigfliegen zudem wirtschaftliche Schäden durch die Übertragung von Essigbakterien.

Fruchtfliegen bekämpfen

Eine professionelle Bekämpfung von Fruchtfliegen kann im privaten Bereich bei einem massenhaften Auftreten sinnvoll sein. Dies deutet nicht nur auf eine faule Obstschale als Problemursache hin, sondern auf einen ausgebreiteten Befall.

Im gewerblichen Bereich sollte stets eine professionelle Bekämpfung durchgeführt werden. Anschließend beraten wir Sie gerne zu präventiven Maßnahmen und einer Überarbeitung des HACCP-Konzepts, um einem erneuten Befall vorzubeugen.