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Silberfischchen Befall erkennen

Silberfischchen (Lepisma saccharina) sind kleine, flügellose Insekten, die zur Ordnung der Fischchen gehören. Häufig werden sie als Silberfische bezeichnet, was streng genommen jedoch falsch ist. Ihren Name haben sie nicht etwa wegen einer Verwandtschaft zu den Fischen, sondern aufgrund des silbergrauen, stromlinienförmigen Körpers. Der wissenschaftliche Name deutet auf ihre Vorliebe für Zucker bzw. stärkehaltige Nahrung hin.

Wie sehen Silberfiche aus?

Mit einer Körperlänge von ca. 1 cm sind die Fischchen zwar klein, aber doch gut zu erkennen. Sie zeichnen sich besonders durch ihre silbrigen Schuppen und den metallischen Glanz aus. Ebenfalls auffällig sind die langen, fadenförmigen Fühler, die als Tastsinne dienen. Am Hinterleib befinden sich drei sogenannte Schwanzanhänge.

Wo leben Silberfischchen?

Silberfischchen treten vor allem in warmen und feuchten Räumen auf. Bäder, Küchen, Waschküchen und Keller sind daher prädestiniert für die kleinen Lästlinge. Optimal sind Temperaturen zwischen 20°C – 30°C und einer Luftfeuchtigkeit über 80%.

Da die Tiere nachtaktiv sind, wird ein Befall oftmals erst dann bemerkt, wenn sie sich schon fortgepflanzt haben. Tagsüber verstecken sich die Fischchen an dunklen Orten. Besonders geeignet sind Ritzen, Fugen, hinter der Tapete oder unter bzw. hinter Schränken und Spiegeln.

Wovon ernähren sich Silberfischchen?

Silberfischchen suchen ihre Nahrung im Dunklen und bevorzugen stärke-, zucker- und kohlenhydrathaltige Stoffe. Dazu gehören beispielsweise Haare, Hautschuppen, Kleister, Tapete, Papier und vor allem Schimmelpilze. Letzteres ist von besonderer Bedeutung, wenn die Silberfischchen massenartig auftreten. In der Regel deutet das dann auf ein Problem mit Feuchtigkeit hin, wodurch ein Schimmelbefall entstehen kann. Solche Schimmelpilze befinden sich dann häufig unter Tapeten oder in Zwischenwänden.