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Kellerasseln erkennen

Kellerasseln (Pocellio scaber) gehören zur Ordnung der Landasseln. Sie werden zwischen 16 und 20 mm groß und zeichnen sich durch ihren gegliederten, gräulichen Rückenpanzer aus. Am Kopf befinden sich Tastorgane mit der sie ihre Umgebung wahrnehmen können.

Die typischen Lebensräume von Kellerasseln sind im Normalfall in der freien Natur unter Steinen, Laubschichten und Buschen. Überall dort wo es kühl und feucht ist. Als sogenannte Destruenten fressen sie abgestorbene Pflanzenreste und haben somit einen wichtigen Anteil für ein funktionierendes Ökosystem. Wie viele andere Insekten auch, finden Asseln aber auch in der Nähe des Menschen optimale Lebensbedingungen vor. In Kellern, Waschküchen, Bädern oder auf Terrassen finden sie Nahrung wie etwa Holz, Erde oder gelagerte Lebensmittel. Grundsätzlich sind Kellerasseln im Haus auch kein Problem. Sie richten weder für Menschen, noch am Haus oder in der Wohnung ernstzunehmende Schäden an. Schlimmsten Falls machen sie sich über gelagerte Lebensmittel wie Kartoffeln, Möhren oder anderes Obst und Gemüse her.

Wie kommen Kellerasseln in die Wohnung?

Kellerasseln lösen bei vielen Menschen Ekel aus. In erster Linie liegt das wohl an ihrem Aussehen und dass sie stets in großer Zahl auftreten. Einzelne Asseln findet man eher selten, da sie als Gruppentiere auftreten. Man kann daher meistens davon ausgehen, dass es einen Befallsherd gibt, wenn Kellerasseln im Haus zu finden sind. Häufig ist dann der erste Gedanke, dass die Hygiene vernachlässigt bzw. zu selten geputzt wurde. Sind die Asseln erstmal beseitigt und wurde gründlich sauber gemacht, wundert man sich, dass sie in relativ kurzer Zeit wieder auftreten können. Nur weil sich Asseln im Haus befinden, ist das kein Zeichen für mangelnde Hygiene, sondern viel mehr für baulich Mängel oder Schäden an der Fassade. Da viele Betroffene diesen Gedanken zunächst ausschließen, sind Asseln häufig ein dauerhaftes Problem, was ohne professionelle Hilfe nicht in den Griff zu bekommen ist.

So können beispielsweise feuchte Wände oder Schäden im Mauerwerk eine Ursache für Kellerasseln im Haus sein. Zudem werden sie von offen gelagerten Lebensmitteln, Resten von Hunde- und Katzenfutter, sowie von Kompost und Unrat angelockt.