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Tipps gegen Lebensmittelmotten und Kleidermotten

Generell können Tipps, Tricks und Hausmittel gegen Motten keinen Erfolg garantieren. Dennoch muss nicht unbedingt jedes Auftreten von Motten umgehend durch einen Kammerjäger beseitigt werden. Gerade beim Auftreten von einzelnen Exemplaren können selbstständig Maßnahmen zur Bekämpfung und vor allem zur Prävention durchgeführt werden. Ein Schädlingsbekämpfer sollte dann hinzugezogen werden, wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg bringen oder der Befall schon stark ausgebreitet ist. In Betrieben der Lebensmittel- und Textilindustrie, sollte dies umgehend geschehen, um größere Schäden zu vermeiden.

Tipps bei akutem Befall

Bei Kleidermotten gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen geringen Befall zu bekämpfen. Zunächst sollte man allerdings feststellen, wo sich die Motten eingenistet haben. In der Regel wird Kleidung befallen, die über einen längeren Zeitraum im Schrank oder auf dem Boden gelagert wird. Daher sollten sämtliche, darin befindliche Kleidungsstücke gründlich auf Motten, Larven, Eier und Gespinste untersucht und abgesaugt werden. Weiterhin können folgende Maßnahmen durchgeführt werden, um die restlichen Schädlinge abzutöten:

  • Einfrieren
    In einem luftdichten Plastikbeutel verpackt, ca. 1 Woche lang in der Tiefkühltruhe lagern. Danach auftauen, trocken und absaugen.
  • Waschmaschine
    Sämtliche Kleidung bei mindestens 60°C in der Waschmaschine waschen. Vorsichtshalber nicht mit anderer Kleidung waschen. Für nicht waschbare Kleidung empfiehlt sich die Einfrier-Methode.
  • Pheromonfallen
    Pheromonfallen eignen sich sowohl zur Bekämpfung von kleinen Lebensmittel- und Textilmotten Befällen, als auch zur Identifizierung und Abschätzung des Befalls. Daher kann diese Methode auch angewendet werden, wenn nur der Verdacht auf einen Befall besteht. Zusätzlich erleichtert es die Entscheidung, ob ein Schädlingsbekämpfer kontaktiert werden sollte. Die Fallen selber sind meist Klebefallen, die mit einem Lockstoff versehen sind. Erhältlich sind diese im Drogerie- oder Fachhandel.

Tipps zur Vorbeugung gegen Motten

Lebensmittelmotten werden in der Regel durch befallene Waren und Produkte eingeschleppt. Einen 100%-igen Schutz gibt es daher auch hier nicht. Dennoch sollte darauf geachtet werden, insbesondere bei Produkten wie Mehl, Tierfutter und ähnlichem, beschädigte Verpackungen zu vermeiden. Des Weiteren ist es in vielerlei Hinsicht vorteilhaft, Lebensmittel gut verschlossen zu lagern. Am besten eignen sich Plastik-, Glas- oder Metallbehälter, die gut verschließbar sind. Das hilft nicht nur Lebensmittelmotten bestmöglich zu vermeiden, sondern auch sämtliche anderen Schädlinge wie Ratten, Mäuse, Kakerlaken uvm.

Kleidermotten finden häufig über den Kauf von gebrauchten Klamotten den Weg ins Haus. Second-Hand-Kleidung oder Kleidung, die auf Flohmärkten erworben wird, ist daher besonders anfällig und sollte daher sehr genau untersucht werden. Andererseits können Kleidermotten auch einfach durch geöffnete Fenster und Türen ins Haus gelangen. Sie suchen sich dann dunkle Ecken in Schränken oder Schubladen, in denen sie ihre Eier ablegen können. Kleidung die z.B. über den Winter eingelagert wird, sollte daher entsprechende Beutel oder Tüten eingepackt werden. Dass Schmutzwäsche zeitnah gewaschen werden sollte, ist kein großes Geheimnis. Der Schweißgeruch zieht Motten stark an.