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Mäusearten erkennen

In Deutschland leben zahlreiche Mäusearten, die unterschiedliche Schäden anrichten können. Hausmaus, Feldmaus, Gartenmaus, Waldmaus oder Wühlmaus, um nur ein paar zu nennen, sind die häufigsten Vertreter in unseren heimischen Regionen. In der Regel treten sie in Häusern, Garagen und Scheunen oder auf landwirtschaftlichen Nutzflächen auf. Dementsprechend richten sie auch dort wirtschaftliche und hygienische Schäden an.

Hausmaus (Mus domesticus)

Die Hausmaus ist der wohl bekannteste und am häufigsten auftretende Schadnager. Sie ist weltweit verbreitet und gilt als einer der größten Nahrungsmittelschädlinge. Hausmäuse halten sich stets in direkter Nähe zum Menschen. Wie der Name schon sagt, nisten sich die Nager im Haus, gewöhnlich in der Nähe von Nahrungsquellen ein und verbreiten sich unter optimalen Umständen rasant. Da Hausmäuse Allesfresser sind, dienen ihnen sowohl eingelagerte Vorräte, frische Lebensmittel oder sogar Tierfutter als Nahrungsquelle.

Das Schadpotential, welches von den Mäusen ausgeht, ist die Verunreinigung der Lebensmittel. Durch Berührung und Ausscheidungen der Tiere werden verschiedenste Krankheiten übertragen, die schwerwiegende Folgen für den Menschen haben können. Ein Befall mit Hausmäusen kann daher die Vernichtung sämtlicher Lebensmittel zur Folge haben.

Waldmaus (Apodemus sylvaticus)

Anders als bei der Hausmaus, lässt der Name Waldmaus nicht direkt auf den Lebensraum schließen. Sie bevorzugen nicht etwas Wälder, sondern eher Ackerflächen, Gärten, Parks oder dichte Hecken. Im Winter zieht es allerdings auch diese Nager in die Nähe von Menschen. Sie suchen in Häusern und Wohnungen Schutz vor der Kälte und finden zudem ein üppiges Nahrungsangebot vor. Dementsprechend sorgen sie sowohl in der Agrarwirtschaft, als auch in privaten Haushalten für Ärger. Die Besonderheit der Waldmaus ist, dass sie sehr gute Kletterer sind. Gerade begrünte Fassaden können sie daher problemlos erklimmen, weshalb sie nicht selten in den Dachboden eindringen.

Das Schadpotential, welches von Waldmäusen ausgeht, hält sich in der Regel in Grenzen. Sie machen sich über Vorräte wie Mehl, Körner und Obst her, wodurch wirtschaftliche und hygienische Schäden entstehen können. Allerdings ist dies nur bei einer massenhaften Vermehrung der Fall.

Wühlmaus (Microtus Pennsylvanicus)

Wühlmäuse im Garten kann man leicht mit einem Maulwurf verwechseln. Sie leben überwiegend auf Wiesen, in der Nähe von Gewässern, weshalb sie sich auch gerne in Gärten einnisten. Sie buddeln unterirdische Gänge, an deren Ausgängen sich Erdauswürfe anhäufen, die einem Maulwurfshügel sehr ähnlich sind. Eine Unterscheidung zwischen Maulwurf und Wühlmaus lässt sich daran festmachen, dass die Erdhaufen deutlich flacher und instabiler sind.

In der Regel geht von den Mäusen kein großes Schadpotential aus. Viele sehen sie dennoch als Schädlinge an, da sie Gärten umwühlen und Fraßschäden an Pflanzen hinterlassen. Ein Problem können sie bei einem massenartigen Befall in der Landwirtschaft darstellen.