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Speckkäfer – Schadpotential und Professionelle Bekämpfung

Der Gemeine Speckkäfer (lat.: Dermestes lardarius) ist ein Vorratsschädling der weltweit auftreten kann. Die Käfer erreichen eine Länge von 6-10 mm und haben einen rundlich-ovalen Körperbau. Der Kopf, der Halsschild und der hintere Teil der Flügel sind schwarz gefärbt, während der mittlere Abschnitt des Käfers eine grau-bräunliche Färbung aufweist.

Die weiblichen Speckkäfer legen ihre Eier in kleinen Gruppen (6-8) aber insgesamt bis zu 500 Eier in der Nähe der Nahrung ab. Die Larven der Gemeinen Speckkäfer sind bräunlich gefärbt und weisen eine unterschiedlich lange Behaarung auf. Ausgewachsen sind die Larven zwischen 12-15 mm lang, zylindrisch geformt und am Hinterteil dabei verjüngt.

Larve des TeppichkäfersLarve des Speckkäfers
Arnoldius / CC BY-SA

Wo treten Speckkäfer auf?

Speckkäfer ernähren sich vor allem von trockenen Substanzen tierischer Herkunft. Dazu gehören etwa tote Tiere, Felle, Leder, Wolle, Häute, aber auch Fisch- und Tiermehle, sowie Hundefutter und ähnliches. Sie treten daher vor allem in privaten Haushalten, aber auch in Kleidungsindustrie, Lebensmittelindustrie oder in Futtermittelbetrieben auf. Angefressene Lebensmittel werden ungenießbar und müssen vernichtet werden, in der Kleidung, Polstermöbel u.ä. entstehen Schäden in Form von Lochfraß. In Häuser und Wohnungen gelangt der Gemeine Speckkäfer oftmals über bereits befallene Produkte. Allerdings können auch tote Tiere den Käfer anlocken, sodass ein Speckkäferbefall oftmals auch die Folge eines anderen Befalls wie z.B. Ratten oder Mäusen sein kann.

Im Haus bzw. in der Wohnung nisten sich die Käfer vor allem in Textilien ein. Bei einem Verdacht auf einen Befall findet man Nachweise auf den Käfer vor allem in Kleiderschränken, Schubladen, Fußleisten oder dem Lattenrost.

Insbesondere im gewerblichen Bereich ist eine professionelle Bekämpfung zwingend notwendig um größere Schäden zu vermeiden. Ein Nachweis der Speckkäfer erfolgt in der Regel durch die Käfer selber sowie deren Larven und Häute im Umkreis von Nahrungsmitteln. Sind Dämmmaterialien betroffen, sind kreisrunde Löcher ein Nachweis für einen Speckkäferbefall.

Speckkäfer bekämpfen

Die Bekämpfung von Speckkäfern richtet sich nach dem Ausmaß und der Art des Befalls. Tierfutter kann unter Umständen mit inerten Gasen behandelt werden. Auch eine physikalische Abtötung durch Hitze oder Tiefgefrieren ist denkbar.

Zunächst müssen natürlich die Orte, an denen der Speckkäfer auftritt professionell gereinigt werden. Tote Tiere, Hautreste und sonstige Rückstände werden gründlich entfernt. Polstermöbel, Kleidung und ähnliches können abgesaugt und anschließend chemisch gereinigt werden. Auch während eines Befalls bzw. bei dem Verdacht ist es sinnvoll die Wohnung regelmäßig zu reinigen, sodass man eine Ausbreitung auf weitere Bereiche verhindern kann.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Speckkäfer

Da Speckkäfer häufig über befallene Produkte eingeschleppt werden, sind vorbeugende Maßnahmen nur schwer zu treffen. Eine regelmäßige Reinigung der Wohnung, regelmäßiges Lüften und die Kontrolle von gelagerten Lebensmitteln minimieren jedoch das Risiko.