Eichenprozessionsspinner bekämpfen: Sicher entfernen lassen vom Kammerjäger
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen im Sommer vermehrt auftreten können. Das Problem: Sie stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko für Menschen und Tiere dar. Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die starke Hautreizungen, Atemwegsbeschwerden und heftige allergische Reaktionen auslösen können. Befallene Bereiche sollten daher nicht betreten und schnellstmöglich bei der Stadt gemeldet werden.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Entdecken Sie Eichenprzessionespinner auf Ihrem Grundstück halten Sie unbedingt Abstand und vermeiden Sie jeden Kontakt. Sperren Sie den Bereich möglichst ab und halten Sie Kinder und Haustiere fern. Versuchen Sie die Nester nicht selber zu entfernen, sondern lassen Sie sich von uns telefonisch beraten. Wir helfen Ihnen weiter!
Eine gesetzliche Meldepflicht besteht zwar nicht, dennoch sollten Sie insbesondere bei einem Befall im öffentlichen Raum die zuständige Stadt oder einen Fachbetrieb wie unseren informieren, damit geeignete Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können.
Fachgerechte Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern für Privat und Gewerbe und Kommunen
ACE Zydek ist Ihr Ansprechpartner für die professionelle Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern. Mit geeigneter Schutzausrüstung, spezieller Absaugtechnik und langjähriger Erfahrung entfernen wir Nester fachgerecht und sorgen dafür, dass Grundstücke, Parks, Schulhöfe oder Firmengelände schnell wieder sicher genutzt werden können. Vertrauen Sie auf uns als zertifizierten Fachbetrieb für die professionelle Schädlingsbekämpfung.
Wir helfen schnell, diskret und zuverlässig bei Schädlingsbefällen aller Art. Lassen Sie sich von uns unverbindlich beraten!

Warum sollte der Eichenprozessionsspinner professionell entfernt werden?
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (lat.: thaumetopoea processionea) sind besonders in den Monaten von April bis Juli aktiv. Sie leben in großen Gespinsten an Stämmen und Ästen von Bäumen und ernähren sich von deren Blättern. In den vergangenen Jahren kommt es auch bei uns im Märkischen Kreis immer häufiger zu großen Ansammlungen und Zwischenfällen mit den Raupen. Die Gefahr für den Menschen geht dabei von den mikroskopisch kleinen Brennhaaren der Raupen aus, die ein Nesselgift enthalten und starke allergische Reaktionen hervorrufen können.
Das tückische an den Brennhaaren ist, dass sie durch den Wind mehrere Meter weit durch die Luft getragen werden können und so fein sind, dass man sie auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt. Einen Kontakt mit den Haaren wird oft erst bemerkt, wenn Symptome wie Juckreiz, Hautrötungen oder Atembeschwerden auftreten.
Insbesondere in Wohngebieten, an Spielplätzen oder Schulen sowie öffentlichen Arealen stellt der Eichenprozessionsspinner eine Gefahr dar, die unbedingt professionell bekämpft werden sollte.
Eine professionelle Bekämpfung empfiehlt sich insbesondere bei:
- Nestern und Gespinsten im Garten
- Wohngebieten
- Spielplätzen
- Schulen und Kindergärten
- Parks und öffentlichen Grünanlagen
- Firmengeländen
- In der Nähe von Krankenhäusern und Altenheimen
Wo treten Eichenprozessionsspinner auf?
Der Eichenprozessionsspinner (lat.: thaumetopoea processionea) ist ein Schmetterling dessen Raupen beim Menschen starke Hautirritationen und allergische Reaktionen hervorrufen können.
Die Ausbreitung der Eichenprozessionsspinner in Deutschland hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Mittlerweile kommt es gerade im Sommer regelmäßig zu Problemen mit den gefährlichen Raupen. An häufig besuchten Orten, wie Parks und Wanderwegen, aber auch öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Sportplätzen ist es zwingend notwendig, die Prozessionsspinner zu entfernen.
Auch in Altena, Iserlohn, Lüdenscheid, Hagen und Umgebung kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Ansammlungen des Eichenprozessionsspinners.

So läuft die professionelle Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern ab
Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erfordert Erfahrung, geeignete Schutzmaßnahmen und spezielle Technik. Je nach Befallsort und Gefährdung wählen wir die passende Vorgehensweise, um Raupen und Gespinste sicher zu entfernen und die Belastung durch Brennhaare so gering wie möglich zu halten.
- Begutachtung des Befalls
Zunächst verschaffen wir uns vor Ort einen Überblick über den Befall. Dabei beurteilen wir die Lage der Nester, das Ausmaß des Befalls und das mögliche Gefahrenpotenzial für Anwohner, Passanten oder Beschäftigte. - Absicherung des Gefahrenbereichs
Falls erforderlich, sichern wir den betroffenen Bereich ab, damit während der Arbeiten niemand mit den gesundheitsschädlichen Brennhaaren in Kontakt kommt. - Fachgerechte Entfernung
Die Raupen und Gespinste werden mit spezieller Absaugtechnik und geeigneter Schutzausrüstung entfernt. Dabei arbeiten wir sorgfältig, um die Verbreitung der Brennhaare auf ein Minimum zu reduzieren. - Sichere Entsorgung
Das aufgenommene Material wird gemäß den geltenden Vorschriften sicher verpackt und fachgerecht entsorgt. - Abschlusskontrolle
Nach der Bekämpfung kontrollieren wir den behandelten Bereich und prüfen, ob alle sichtbaren Nester entfernt wurden. Bei Bedarf geben wir Ihnen außerdem Hinweise zum weiteren Vorgehen und beantworten Ihre Fragen.
Wie man Eichenprozessionsspinner nicht entfernen sollte
Entfernen Sie die Raupen, Larven und deren Gespinste niemals eigenständig. Die mikroskopisch kleinen Haare verbreiten sich äußerst schnell durch die Luft und können selbst in größerer Entfernung noch schwerwiegende Folgen haben. Kommen die Brennhaare in Kontakt mit der Haut oder den Schleimhäuten, sind Symptome wie Hautausschlag, allergische Reaktionen und Entzündungen der Augen, sowie der Atemwege die Folge.
Das Abbrennen von Gespinstnestern kann dazu führen, dass sich die gesundheitsschädlichen Brennhaare großflächig in der Umgebung verteilen. Zudem besteht insbesondere bei trockener Witterung ein erhöhtes Brandrisiko. Zwar kann das kontrollierte Abflammen in Ausnahmefällen Teil einer professionellen Bekämpfung sein, dies erfolgt jedoch ausschließlich durch geschulte Fachkräfte unter umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und kommt nur bei sehr starkem Befall zum Einsatz, wenn eine Entfernung mittels Absaugtechnik nicht mehr sinnvoll möglich ist.
Auch die Entfernung mit einem Wasserstrahl ist ungeeignet. Durch die starke Verwirbelung können sich die Brennhaare weiträumig ausbreiten und das Gesundheitsrisiko sogar erhöhen.
Was tun bei Kontakt mit den Brennhaaren?
Sollten Sie mit den Brennhaaren in Kontakt gekommen sein, ist ruhiges, aber schnelles Handeln wichtig. Auch wenn keine Symptome auftreten sollten Sie folgendes beachten:
- Verlassen Sie den betroffenen Bereich, um weiteren Kontakt mit den Brennhaaren zu vermeiden.
- Ziehen Sie getragene Kleidung vorsichtig aus und waschen Sie diese möglichst bei mindestens 60 °C.
- Duschen Sie gründlich und waschen Sie Haut und Haare mit Wasser und Seife, um mögliche Brennhaare zu entfernen.
Sollten Beschwerden wie Hautreaktionen, Atembeschwerden, Schwellungen oder allergische Symptome auftreten, suchen Sie umgehend einen Arzt auf oder wählen Sie in akuten Notfällen den Notruf. Besonders bei Kindern, älteren Menschen und Allergikern ist Vorsicht geboten.

Wie sehen Eichenprozessionsspinner aus?
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmertterling bzw. Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner. Die Falter erreichen eine Größe von bis zu 36 mm (Flügelspannweite) und sind bräunlich-grau gefärbt. Ursprünglich nicht in Europa beheimatet, hat sich der Prozessionsspinner mittlerweile bis nach Deutschland ausgebreitet. Aufgrund der massenartigen Vermehrung sind alle Bundesländer betroffen, am stärksten jedoch Nordrhein-Westfalen, Berlin, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern.
Gibt es eine Meldepflicht bei Eichenprozessionsspinnern?
Eine gesetzliche Meldepflicht für Eichenprozessionsspinner gibt es nicht. Sollten Sie jedoch ein Nest entdecken, ist es empfehlenswert, sich umgehend an einen professionellen Schädlingsbekämpfer zu wenden. Das zuständige Amt, bei dem Sie Verdachtsfälle melden können ist das bezirkliche Straßen und Grünflächenamt. Wird uns ein Befall von Eichenprozessionsspinnern gemeldet, übernehmen wir, falls notwendig die Kommunikation mit den zuständigen Ämtern.
