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Katzenfloh – Flöhe bei Katzen

Katzenflöhe

Katzenflöhe sind vermutlich die häufigste Ursache für Flöhe bei Menschen bzw. in der Wohnung. Neben dem Katzenfloh tritt der Hundefloh noch verhältnismäßig häufig auf. Andere Arten wie der Menschen-, Tauben-, Ratten- oder Hühnerfloh sind hingegen so gut wie ausgerottet oder treten nur sehr selten als Ursache für Flöhe bei Menschen auf.

Eingeschleppt wird der Katzenfloh, wie der Name schon sagt über Katzen, die als Haustiere gehalten werden. Auf den Menschen springen Flöhe nur bedingt über. Auch wenn sie auf fremden Wirten nicht lange überleben können, verursachen sie schnell unangenehme Einstiche. In extremen Fällen können allergische Reaktionen, juckende Flecken und die Übertragung von Krankheiten die Folge sein.

Katzenflöhe früh erkennen

Tiere wie Katzen oder Hunde leiden genauso unter den kleinen Parasiten wie wir Menschen. Sie kratzen, lecken und beißen an den juckenden Stellen, was zu Entzündungen der Haut führen kann. Besitzern von Haustieren fällt in der Regel relativ schnell auf, wenn ihr Tier sich nicht „normal“ verhält. Häufiges kratzen und beißen ist dabei ein starker Hinweis auf Flöhe. Haben Sie den Verdacht, dass ihr Haustier von Flöhen befallen ist, sollten Sie das Fell, sowie die Lieblingslätze des Tieres gründlich untersuchen. Mit einer Größe zwischen 1,5 und 4 mm, je nach Art, sind Flöhe äußerst klein und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Eine Lupe kann daher beim Absuchen hilfreich sein. Mit einer Flohbürste kann das Fell ihrer Katze ausgebürstet und genauer untersucht werden. Achten Sie dabei auch auf kleine schwarze Punkte, die Kotspuren von Flöhen sein könnten.

Katzenflöhe bekämpfen

Geht man von einem Flohbefall durch Haustiere aus, sollte zunächst ein Tierarzt aufgesucht werden, der den Hund oder die Katze mit einem Antifloh-Präparat behandelt. Zudem kann man das Fell mit einem Flohkamm auskämmen, um den Fortschritt zu kontrollieren und Floh-Eier zu entfernen.

Hunde- oder Katzendecke, bzw. sonstige Textilien, die Haustiere häufig nutzen, können bei mindestens 60°C gewaschen werden. Das gleich gilt für Bettwäsche u.ä. wenn Flöhe auf den Menschen übergesprungen sind. Temperaturen über 60°C töten sowohl die Flöhe, als auch ihre Eier und Larven zuverlässig ab.

Alles was nicht in die Waschmaschine kann, sollte man täglich absaugen. Den Staubsaugerbeutel sollte man danach entsorgen oder bspw. in der Mikrowelle auf mindestens 60 °C erhitzt werden.

Chemische Mittel sind hingegen nicht zu empfehlen. Im Fall von sehr starken Befällen sollte ein professioneller Kammerjäger hinzugezogen werden. Die Anwendung von Giftstoffen durch Laien führt in der Regel nicht zum gewünschten Erfolg, sondern kann ganz im Gegenteil die eigene Gesundheit oder die der Haustiere gefährden.