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Wanderratte - ACE Zydek

Wanderratte als Schädling

Aussehen von Wanderratten

Die meisten Ratten, die einem in unseren Breitengraden begegnen, sind Wanderratten (Rattus norvegicus). Ausgewachsene Tiere haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 18-25 cm. Der Schwanz selbst kann 15-21 cm lang sein. Insgesamt ist der Schwanz kürzer als die Kopf-Rumpf-Länge des Tieres. Markant sind bei der Wanderratte die stumpfe Schnauze und die kleinen Augen. Die Ohren sind verhältnismäßig klein und mit kurzen Haaren belegt. Der Rücken der Ratte ist braun, die Bauchseite hellgrau gefärbt.

Lebensweise der Wanderratte

Die Wanderratte ist sehr anpassungsfähig. Sie halten sich hauptsächlich in Bodennähe auf und leben meist in unterirdischen Bauten. Ratten sind hervorragende Schwimmer und haben Ihre Bauten daher häufig in Ufernähe. Das Klettervermögen von Wanderratten ist hingegen nicht sonderlich ausgeprägt. Der Aktionsradius eines Rattenrudels beträgt 50-1100 m, selten jedoch auch bis 2 km. Im Winter suchen die Tiere Schutz in Gebäuden, was erfahrungsgemäß im Herbst zu einem Anstieg der Probleme mit Ratten führt.

Nahrung von Ratten

Die Wanderratte ernährt sich von Cerealien und Lebensmitteln pflanzlicher oder tierischer Herkunft und benötigt etwa 28g Nahrung pro Tag. Die Nahrungsaufnahme erfolgt dabei meist an einer Stelle.

Schadpotential von Ratten

Ratten sind Vorrats- und Materialschädlinge und verunreinigen Nahrungsmittel durch Kot, Urin und Haare. Somit sind Ratten auch ein Krankheitsüberträger und es geht von ihnen ein erhebliches Risikopotential in der Lebensmittelindustrie aus.

Entwicklung der Ratten

Pro Jahr sind bei den Wanderratten bis zu 6 Würfe mit durchschnittlich 6-7 Jungen möglich. Die Jungen sind zunächst blind und unbehaart, der Haarwuchs beginnt nach 7 Tagen, die Augen öffnen sich nach 12-14 Tagen. Nach 2-3 Monaten werden die Jungen geschlechtsreif. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Wanderratte beträgt 6-12 Monate.

Nachweis von Ratten

Mit Urin markierte Laufwege, die staubfrei sind und meist an Wänden entlangführen. Auf stark staubigen Oberflächen sind Schleifspuren der Schwänze sichtbar. Häufig findet man auch 8-15mm lange zigarrenförmige Kotpartikel vor allem an den Futterplätzen.

Bekämpfung der Ratten

Ratten werden mit speziellen Fraßködern auf der Basis von Antikoagulantien bekämpft. Die Köder werden in speziellen Köderboxen ausgelegt, um eine versehentliche Aufnahme durch andere Tiere zu vermeiden. Lebend- und Schlagfallen werden ebenfalls angewendet.

Prävention

Durch den Verschluss von Einstiegsöffnungen in Gebäude kann ungewolltes Eindringen verhindert werden.

Bildnachweis: Von Hans-Jörg Hellwig - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 Link