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Schmetterlingsmücke - ACE Zydek

Schmetterlingsmücke als Schädling

Aussehen von Schmetterlingsmücken

Die Schmetterlingsmücke ist ausgewachsen etwas 1,5 - 5mm lang. Die Flügel sind stark behaart, oval geformt und am äußeren Ende spitz zulaufende. Die Färbung ist stark von der Art abhängig. Typische Färbungen sind blass gelb, braun-grau bis zu schwarz. Die Larven sind etwas 4-10mm lang, ohne Augen und Beine. Sie sind subzylindrisch geformt, wobei der Kopf sowie der hintere Teil im Vergleich zum Körper schmaler sind und ein kurzes verhärtetes Atmungsorgan bilden.

Lebensweise der Schmetterlingsmücke

Die Schmetterlingsmücke lebt in Abflüssen von Umkleiden, Badezimmern, in der Kanalisation, in der Tierhaltung in Güllekanälen, in Misthaufen. Tagsüber findet man die Fliegen in unmittelbarer Nähe von Abflussöffnungen, an vertikalen Oberflächen in Gebäuden oder an schattigen Stellen im Freien. In den Abendstunden wird sie aktiv. Sie ist ein schlechter Flieger und ein Lästling. Schäden oder Krankheitsübertragungen sind nicht bekannt. Auf Grund ihrer geringen Größe sind Mottenfliegen in der Lage auch durch enge Löcher zu schlüpfen.

Nahrung

Die Schmetterlingsmücke ernährt sich Hauptteils von Algen, Bakterien, Pilzen, mikroskopischen Tierchen und Klärschlamm.

Schadpotenzial

Sie ist nur ein Lästling, produziert aber keinen Schaden.

Entwicklung

Die Mücke ist in den ersten 7-28 Tagen sehr temperatur- und nahrungsabhängig. Die Ablage der ca. 30-100 Eier erfolgt in unregelmäßigen Gelegen auf einem gallertartigem Film aus organischem Material in Kläranlagen und Siphons. Die Larven schlüpfen bei 21°C nach 32-48h und entwickeln sich in der Ablagerung an den Wänden innerhalb von 8-24 Tagen. Die Verpuppung erfolgt ebenfalls in diesen Ablagerungen. Die Verpuppung erfolgt im Nahrungssubstrat und dauert etwa 20-40h. Die Lebensdauert einer ausgewachsenen Schmetterlingsmücke beträgt bis zu 2 Wochen.

Bekämpfung

Zuerst sucht man nach möglichen Brutstätten (verschlammte Abflüsse, Untersetzer von Topfblumen, Klimaanlagen, Kühlaggregate u.a.). Treten sie in großen Mengen auf, sind die Abwasseranlagen des Gebäudes zu überprüfen. Nach dem Fund, wird der Brutplatz mit handelsüblichen Reinigungsmitteln und heißem was bereinigt. Danach entfernt man den gallartartigen Film in Rohren mit Bürsten oder ätzenden Reinigungsmitteln. Die Fliegenbekämpfung selbst erfolgt mit insektizidhaltigen Aerosolen.

Prävention

Regelmäßige Reinigung der Abflüsse und Fluten der Siphons mit Wasser.