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Dörrobstmotte - ACE Zydek

Dörrobstmotte als Schädling

Aussehen

Die Dörrobstmotte ist 6-9,3 mm lang. Die Flügel sind in der Ruhestellung nach hinten gelegt, Kopf und Brustbereich, sowie Spitzenhälfte der Vorderflügel sind rotbraun bis bronzefarben gefärbt. Dazwischen liegt ein hellgrauer bis ockergelber Streifen. Die Hinterflügel sind hellgrau. Die Eilarven sind 1-1,2mm lang, weißlich gefärbt. Sie besitzt eine Kopfkapsel und einen geteilten Nackenschild. Das Afterschild ist bräunlich. Außgewachsen hat sie eine Größe von bis zu 21mm.

Lebensweise

Die Motte befällt Trockenobst, Nüsse, Mandeln, Sämereien aller Art. Die Eilarven nutzen kleinste Spalten und Ritzen zum Eindringen in Verpackungen.

Nahrung

Sie ernährt sich hauptsächlich von Trockenobst, Nüssen, Mandeln, Reis und Sämereien aller Art.

Schadpotenzial

Wichtigster Schädling in der Süßwarenindustrie

Entwicklung

Die Eiablage erfolgt in Schüben und besteht aus ca. 200-400 Eiern in oder am Brutsubstrat. Die Larven fressen unter fortwährendem Spinnen von Fäden, vor allem in den Außenschichten der Nahrung. Bei 25°C / 70% rLF. Dauert die Gesamtentwicklung 2 Monate, unter optimalen Bedingungen bei 28-32°C 32-38 Tage, Ruhephase (Diapause) bei ungünstigen Bedingungen; Verpuppung im Nahrungssubstrat oder nach Wanderung der Larve in der Umgebung. Die Lebensdauer der Imago beträgt 2-3 Wochen.

Bekämpfung

Befallene Waren müssen vernichtet werden! Vorratsläger können durch Begasung mit Phosphorwasserstoff oder mit Kohlenstoffdioxid bzw. Stickstoff behandelt werden. In der Lebensmittelverarbeitung können Fallen auf Pheromonen verwendet werden. Haushaltsmengen können bei Verdacht auf Befall bei -18°C tief gefroren werden oder 1 Stunde im Backofen auf 60°C erhitzt werden.

Prävention

Aufbewahrung von Nahrungsmitteln in fest verschließbaren Gefäßen, z.B. twist-off-Gläsern, Behältnissen mit einem Gummiring im Deckel und Bügelverschluss.

Bildnachweis: Von Simon A. Eugster - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0