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Reismehlkäfer - ACE Zydek

Rotbraune Reismehlkäfer

Aussehen

Der rotbraune Reismehlkäfer ist 2,3mm-4,4mm lang, schmal und parallelseitig. Er besitzt eine Flügeldecke mit punktierten Längslinien. Die Färbung ist rotbraun. Antennen mit 3-gliedriger Keule, gute Flieger. Werden lebende Käfer zwischen den Händen zerrieben, ist ein Lysolgerucht wahrnehmbar. Die Eilarve ist ca. 1,1mm lang, erwachsene Larven ca. 8mm. Die Form ist gestreckt zylindrisch und auf dem Rücken gewölbt. Kopf und alle Rückenplatten sind kurz gelb behaart und am Hinterende befinden sich 2 nach hinten und oben gerichtete Dornen. Die Puppen sind weißlich bis gelb-braun und frei im Substrat.

Lebensweise

Schädling, Einschleppung mit Importen aus Afrika, trop. Südamerika und Australien. In warmen Großmühlen kann er sich halten. Die Larven verwerten nur beschädigte Getreidekörner bzw. durch Kornkäfer oder Getreidekapuziner befallenes Lagergut.

Nahrung

Bruchgetreide oder an Getreide, das bereits von anderen Schädlingen beschädigt wurde, bzw. deren Kornhülle aufgrund von Feuchtigkeit geplatzt ist und Risse aufweise. Befallen werden auch Pressrückstände aus der Ölgewinnung, ölhaltige Samen wie Erdnüsse, Muskatnüsse, Sonnenblumenkerne, Kopra, Kakaobohnen, Tapiokamehl und Trockenobst.

Schadpotenzial

Es kommt Verunreinigungen durch Kot und staubartigen Fraßmehl; mit Rückständen der Larven verunreinigte Nahrungsmittel sind für den menschlichen Verzehr nicht geeignet.

Entwicklung

Die Eiablage des rotbraunen Reismehlkäfers erfolgt lose ins Brutsubstrat; die Entwicklung der Larven erfolgt bei 22-40°C / >10% rLF. Die Larven entwickeln sich noch bei 20°C, die Puppen sterben jedoch ab. Die Lebensdauer der Käfer beträgt 7-8 Monate, bei niedrigen Temperaturen bis zu 1 Jahr.

Bekämpfung

Befallenes Getreide kann mit Phosphorwasserstoff oder den inerten Gasen Kohlenstoffdioxid bzw. Stickstoff behandelt werden. Transportsysteme und Verarbeitungsmaschinen sind zu reinigen.

Prävention

Vor Einlagerung Säuberung der Silos und Lagerräume(+Fugen), chemische Behandlung der Leerräume, Vermeidung von Substratansammlungen in Maschinen und Transportsystemen bzw. regelmäßige Reinigung.