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Kugelkäfer als Schädling - Hilfe? - ACE Zydek

Kugelkäfer als Schädling

Aussehen des Kugelkäfers

Der Käfer ist ei- bis tropfenförmig, 2-3,2mm lang und besitzt einen kugelförmigen Hinterleib. Die Flügeldecken reichen bis zur Bauchseite und die Hinterflügel fehlen. Der Käfer besitzt keine Taille und der Kopf ist nach unten gerichtet. Er ist schwach behaart. Die Unterseite, Extremitäten und Fühler sind dich hellgelb behaart. Er ist nicht flugfähig. Die Eier haben eine Größe von 0,5mm, sind rundoval mit einer klebrigen Oberfläche. Die Larven sind weißlich, engerliförmig und sind hellbraun behaart. Sie besitzen drei kräftige Beinpaare. Die Kopfkapsel ist gelb gefärbt und die Mundwerkzeuge sind dunkelbraun. Die Körperlänge der erwachsenen Larven beträgt 4,4mm.

Lebensweise von Kugelkäfern

Häufig in alten Gebäuden (u.a. Fachwerkhäusern, Brauereien, in organischen Dämmschichten in Zwischendecken, Hohlräume der Wände; nach Renovierungsmaßnahmen, bei denen die organischen Dämmschichten komplett ausgetauscht wurden, neigt die Art zur Massenvernehmung (u.a. aufgrund veränderter Temperaturbedingungen)).

Nahrung

Organische Substanzen pflanzlicher und tierischer Herkunft (u.a. Felle, Häute, Leder, Getreideprodukte, heu, getrocknete Pflanzen).

Schadpotenzial

Benagen von Gegenständen aus organischen Materialien.

Entwicklung

Generationsdauer vom Ei bis zum fertigen Käfer 22-42 Wochen, unter optimalen Bedingungen bei 23-25°C ca. 100 Tage, nachtaktiv. Eiablage einzeln an Nahrungssubstratoberfläche. Larven schlüpfen bei 25°C nach 6 Tagen und fressen einen Teil der Eihülle, nehmen damit Darmsymbionten auf, 4 Stadien, produzieren bereits am Anfang ihrer Entwicklung ein Gespinst innerhalb der Nahrung, verpuppen sich dort später, Puppenstadium 2-3 Wochen; Lebensdauer der Käfer 18 Monate.

Bekämpfung

Die Brutstätten müssen gefunden werden, Verstecke in Hohlräumen und hinter Fußleisten werden mit insektiziden Stäuben oder Siliziumdioxid behandelt. In geschlossenen Speichern und Silos können Begasungsmittel eingesetzt werden. Befall im Museumexponaten: Erwärmung auf 55°C / mehrere Stunden, Lagerung bei -18°C / 24h oder Anwendung mit insektizidhaltigen Aerosole.

Prävention

Vermeidung von Füllmitteln in den Hohlräumen des Gebäudes, die den Larven als Nahrung dienen.