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Brauner Pelzkäfer - ACE Zydek

Brauner Pelzkäfer als Schädling

Aussehen

Der Käfer hat eine ovale Form und ist 3-5,5 mm lang. Der Kopf ist unter dem Halsschild verborgen und es ist ein Stirnauge vorhanden. Kopf und Halsschild sind dunkelbraun, die Flügeldecken sind braun bis gelbbraun mit gelblich oder hellbräunlicher Behaarung, Beine und Fühler rot-gelb. Die Fühler sind 11-gliedrig mit 3-gliedriger Keule, bei den Männchen letztes Fühlerglied stark verlängert. Die Larven sind bis zu 6mm lang, Rücken bronzefarben, Unterseite hell gelblichbraun, Rückenschilder mit anliegenden, lanzettförmigen Borsten, Segmentgrenzen mit Büscheln aus Borstenhaaren, am Hinterende Borstenschwanz.

Lebensweise

In Stoffen und Teppichen durch Fraß unregelmäßig geformte Löcher. An Pelzen werden die Haare bevorzugt an der Basis benagt und fallen büschelweise aus. In Museen sind die Larven an Textilien, naturwissenschaftlichen Präparaten von Säugetieren und Vögeln schädlich.

Nahrung

Trockene, Stoffe tierischer und pflanzlicher Herkunft (Felle, Häute, Pelze, Federn, Teppiche und Wollsachen aus Naturfasern, Fleisch- und Fischwaren, Kasein, Eipulver, Tierfutter und Getreideprodukte).

Schadpotenzial

Beschädigung von Stoffen, Teppichen, naturwissenschaftlichen Präparaten usw. durch Fraß; Nahrungsmittel werden durch larvenhäute und Kot verunreinigt.

Entwicklung

Entwicklungsdauer der Larven ist von der Nahrung, der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit abhängig und dauert bei 20°C ca. 1 Jahr, wobei die Larven bis zu 12 Stadien durchlaufen. Die Larven verhalten sich negativ phototaktisch und stellen sich bei Störungen tot. Die Verpuppung der Larven erfolgt entweder in der Larvenhülle wie bei vielen Speckkäferarten, aber auch frei in dem Nahrungssubstrat (z.B. zwischen Haaren oder Federn).

Bekämpfung

Ermittlung und Vernichtung des Befallsherdes; die Lagerung befallener Materialien oder Präparate bei -18°C/24h führt zu einer Abtötung der Entwicklungsstadien. Behandlung der Larvenverstecke hinter Fußleisten und dergleichen mit einem Kontaktinsektizid oder Siliziumdioxid.

Prävention

Mottenschutzmittel.