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Was ist Schädlingsbekämpfung - ACE Zydek

Was ist Schädlingsbekämpfung?

Giftstoffe in der Schädlingsbekämpfung

Der Begriff Schädlingsbekämpfung umfasst im Allgemeinen sämtliche Leistungen, die im Zusammenhang mit der Bekämpfung und Prävention von Schädlingen durchgeführt werden. Neben umfangreichen Kenntnissen über Lebens- und Verhaltensweisen der unterschiedlichen Schädlinge, ist zudem ein ausgeprägtes Fachwissen für die chemischen, physikalischen und biologischen Abläufe der Bekämpfung zwingend notwendig.

Schädlingsgruppen

Per Definition werden Tiere, Mikroorganismen und auch Pflanzen als Schädlinge kategorisiert, die die Flora, Fauna und/oder den Menschen befallen und beeinträchtigen. Werden etwa Güter oder Vorräte befallen, die dadurch unbrauchbar werden oder eine Wertminderung stattfindet, spricht man von sogenannten Material- bzw. Vorratsschädlingen. Gefährden Schädlinge hingegen die Gesundheit von Menschen oder Haustieren, werden sie als Gesundheits- bzw. Hygieneschädlinge kategorisiert. Die dritte Gruppe nehmen die sogenannten Lästlinge ein. Diese sind weder für Mensch noch Tier gefährlich, werden aber als störend bzw. unangenehm empfunden wie z.B. Wespen und Ameisen. Spinnen hingegen, von denen sich viele Menschen bedroht bzw. beeinträchtigt fühlen, gelten als Nützlinge, da sie eine wichtige Rolle im Ökosystem einnehmen.

Materialschädlinge befallen Holz, Papier, Textilien, Leder und Felle. Bekannte Vertreter sind beispielsweise der Holzwurm, Kleidermotten, Teppichkäfer oder Messingkäfer.

Vorratsschädlinge befallen Lebens- und Nahrungsmittel wie Mehl, Obst, Nüsse, Milchprodukte uvm. aber auch Futter für Haustiere. In der Regel treten Brotkäfer, Mehlzünsler, Getreidekapuziner und Co. jedoch vornehmlich in der Industrie auf und richten dort große Schäden an.

Eine Ausnahme sind Ratten, Mäuse und Schaben, die sowohl als Vorrats- als auch als Hygieneschädlinge klassifiziert werden.

Bekämpfungsmethoden

Je nach Art der Schädlinge, die es zu bekämpfen gilt, kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Man unterscheidet grundlegend zwischen biologischen, chemischen und physischen Maßnahmen, die professionelle Schädlingsbekämpfer beherrschen sollten. Biologische Maßnahmen kennzeichnen sich durch den Einsatz natürlicher Feinde der Schädlinge und sind somit besonders umweltschonend. Allerdings stößt diese Methode auch schnell an ihre Grenzen. Während bspw. gegen Motten sogenannte Schlupfwespen sehr effektiv, nachhaltig und ökologisch sind, gibt es gegen Ratten kein natürliches Mittel. Um Ratten, Mäuse, Schaben oder Bettwanzen etc. effektiv zu bekämpfen, sind chemische Bekämpfungsmittel unverzichtbar.

Chemische Bekämpfungsmittel werden in folgende vier Kategorien eingeteilt:

  • Insektizide gegen Insekten
  • Akarizide gegen Milben und Spinnen
  • Rodentizide gegen Schadnager
  • Larvizide gegen Larven