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Schäden durch Lebensmittelschädlinge - ACE Zydek

Schäden durch Lebensmittelschädlinge

Getreidekapuziner

Lebensmittelschädlinge sind, wie auch die Materialschädlinge, eine Kategorie unter die mehrere Arten fallen. Während zu den Materialschädlingen überwiegend Insekten gehören, sind die weit verbreitetsten Vorratsschädlinge Nagetiere wie Ratten und Mäuse.

Betroffen sind in der Regel Nahrungsmittel, wie Getreide, Mehl und Kartoffeln, die in großen Mengen zwischengelagert werden. Anders als Hygieneschädlingen, beschmutzen sie die Vorräte nicht nur, sondern fressen sie schlichtweg auf. Auch in diesem Beitrag möchten wir uns auf einige ausgewählte Arten beschränken, die in unseren Gefilden häufig anzutreffen sind.

Mögliche Schäden, die durch Lebensmittelschädlinge entstehen können sind unter anderem:

  • Lochfraß an Verpackung und Lebensmitteln
  • Verunreinigungen durch Kot und Urin
  • Übertragung von Krankheiten

Ratten & Mäuse

Ratte

Ratten und Mäuse sind nicht nur sehr verbreitet, sie richten auch fortwährend große Schäden in der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft an. Es sind sehr anpassungsfähige Tiere weshalb eine Bekämpfung in größerem Ausmaß stets eine individuelle Strategie erfordert. Während einzelne Exemplare in der eigenen Wohnung, durchaus mit handelsüblichen Fallen zu bekämpfen sind, ist bei einem größeren Befall professionelle Hilfe zwingend notwendig.

Schaben

Schabe

Ebenso wie Ratten und Mäuse sind Schaben von der hartnäckigen Sorte. Bei einem Befall von Kakerlaken sollte in jedem Fall der professionelle Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden. Dabei spielt es keine Rolle ob die Schädlinge in einer privaten Wohnung oder in einem Betrieb ihr Unwesen treiben. Die Gefahr besteht in der schnellen Fortpflanzung, der Widerstandsfähigkeit, sowie der Übertragung von Krankheiten. Die Fraßschäden halten sich hingegen in Grenzen.

Mehlmotten

Mehlmotte

Mehlmotten sind im Gegensatz zu Ratten, Mäusen oder Schaben nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Gerade die Unterscheidung zur Kleidermotte ist für Laien nicht leicht. Sie werden zwischen 10-14 mm lang und haben silber-graue Vorderflügel mit einer deutlichen zickzack Zeichnung. Da sich die Motten hauptsächlich von pflanzlichen Lebensmitteln wie Mehl, Getreide, Samen, Nüssen und ähnlichem ernähren, findet man sie in der Regel in Vorratsräumen oder der Küche. Das Schadpotential ist im Fall der Mehlmotte die Verunreinigung von Lebensmittel durch Eier, Kot und Verunreinigungen durch Gespinste. Befallene Lebensmittel werden somit ungenießbar. Zudem kann es zu Folgeschäden durch Schimmel an Lagergut kommen. Werden die Motten nicht professionell bekämpft, kann das schnell zu einer Massenvermehrung führen.

Getreidekapuziner

Getreidekapuziner

Der Getreidekapuziner ist ein recht unbekannter aber dennoch weit verbreiteter Schädling. Insbesondere in der Lebensmittelindustrie und die Landwirtschaft verursacht der Käfer große Schäden. Er wird bis zu 3 mm lang, ist dunkelbraun gefärbt und hat zylindrische Form. Auffällig ist zudem der kapuzenförmige Halsschild, wodurch er seinen Namen erhält. Der Getreidekapuziner lebt hauptsächlich in großen Lagerräumen und befällt verschiedenes Lagergut. Mit starken Mundwerkzeugen ist er in der Lage selbst Verpackungen aus Papier oder Kunststoff problemlos durchzubeißen. Neben den Fraßschäden hinterlassen sowohl Käfer, als auch Larve Ausscheidungen, die starke Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen nach sich ziehen.

Bildnachweise

Getreidekapuziner: CSIRO [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Mehlmotte: By Andy Reago & Chrissy McClarren [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons