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Mittel gegen Silberfischchen - ACE Zydek

Silberfischchen - Wie wird man sie los?

Mittel gegen Silberfischchen

Silberfische heißen korrekt eigentlich Silberfischchen. Auch wenn sie von der Form her ein wenig an Fische erinnern, haben sie rein gar nichts mit ihnen gemein. Viel mehr gehören sie zu der Insekten-Ordnung der sogenannten Fischchen, von denen 6 Arten in Mitteleuropa verbreitet sind. Charakteristisch für diese Insekten-Ordnung sind der abgeflachte, nach hinten spitz zulaufende Körper, die Mundwerkzeuge, die drei Laufbeinpaare, sowie lange Fühler am Kopf und Hinterleib.

Auch wenn von den Tierchen keine Gefahr ausgeht, sollte man einen Befall nicht auf die leichte Schulter nehmen und die Silberfischchen bekämpfen.

Lebensweise und Fortpflanzung

Silberfischchen sind nachtaktive Tiere, die warme und feuchte Plätze bevorzugen. Optimale Bedingungen herrschen bei Raumtemperaturen zwischen 20 und 30°C und einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 80%. Bäder, Schlafzimmer und Waschküchen stellen daher den perfekten Lebensraum für die Fischchen dar. Tagsüber verkriechen sie sich in dunklen Ritzen, Spalten oder Fugen, weshalb ein Befall von Silberfischchen häufig erst spät entdeckt wird. So findet auch die Fortpflanzung der Insekten im Dunklen statt. Silberfischchen-Weibchen können in einer Phase der Fortpflanzung zwischen 50 und 150 Eier ablegen. In der Regel leben die meisten Insekten nur wenige Tage oder Wochen, bei Silberfischchen ist das jedoch anders. Unter optimalen Bedingungen können sie bis zu 8 Jahre alt werden und in dieser Zeit dementsprechend viele Nachkommen züchten.

Ursachen für den Befall

Die Ursache für einen Befall sind in den meisten Fällen schlichtweg die perfekten Lebensbedingungen die Räume in menschlichen Behausungen bieten. In Bäder finden die Fischchen alles was sie brauchen: Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und Nahrung. Neben Lebensmitteln, Hausstaubmilben und Schimmelpilzen ernähren sie sich überwiegend von menschlichen Hautschuppen, die in Bädern zwangsläufig anfallen. Insbesondere alte Häuser sind aufgrund der schlechten Isolierung, veralteten Wasserleitungen und äußerlichen Baumängel sehr anfällig.

Silberfischchen – Schädlinge oder Nützlinge?

Silberfischchen gelten zunächst erst mal als Schädlinge und Indiz für schlechte Hygiene. Tatsächlich gibt es aber keinen Grund Angst vor einem Befall zu haben, zumindest nicht solange er früh erkannt wird und sich nicht ausbreitet. Dass sie Krankheiten übertragen ist jedenfalls nicht bekannt. Das große Problem an Silberfischchen ist, dass ein Befall oftmals noch mit weiteren Problemen verbunden ist. Unter Umständen deutet dieser nämlich auf einen Schimmelbefall oder Feuchtigkeitsproblem hin. Schäden richten die Insekten lediglich in Form von angefressenen Büchern oder Textilien an. Allerdings möchte man diese Tierchen natürlich trotzdem nicht in der Wohnung haben. Versäumt man eine Bekämpfung oder entdeckt den Befall erst sehr spät, kann eine großflächige Ausbreitung die Folge sein. Ist dieser Fall eingetreten, kommt man mit den üblichen Bekämpfungsmitteln nicht mehr aus und sollte einen Schädlingsbekämpfer hinzuziehen.

Bekämpfung von Silberfischchen

Mittel gegen Silberfische gibt es unzählige. Daher werden wir nachfolgend nicht auf alle Möglichkeiten eingehen, sondern einige sinnvolle und nicht sinnvolle Maßnahmen ansprechen.

Geruchsstoffe

Hausmittel wie Lavendel, ätherische Öle oder Essig bringen unserer Meinung nach nicht den gewünschten Erfolg. Das für gibt es verschiedene Gründe. Auch wenn Silberfischchen diese Gerüche nicht mögen, wird es nicht helfen eine bestehende Plage wieder loszuwerden. Entweder halten sie sich von der Geruchsquelle schlichtweg fern oder ziehen in einen anderen Raum um. Sollen die Geruchsmittel tatsächlich einen Erfolg bringen, müssen sie wohl so stark und großflächig verteilt sein, dass sie den Anwender selber belästigen.

Köder- und Klebefallen

Eine gute Alternative zu Hausmitteln sind handelsübliche Köder- oder Klebefallen. Drogeriemärkte bieten diverse Ausführungen schon für wenig Geld. Diese Fallen funktionieren mit Lockstoffen oder Fraßködern, die die Schädlinge anziehen. Klebefallen bieten den Vorteil, dass die Tierchen darauf hängen bleiben und somit direkt entsorgt werden können. Bei Köderfallen hingegen fressen die Fischchen den Köder und verenden nach einiger Zeit irgendwo im Raum. Regelmäßiges Reinigen ist bei dieser Methode daher Pflicht. Vorteil von Köderfallen: Sie sind über einen deutlich längeren Zeitraum wirksam und müssen nicht erneuert werden.

Hygiene

Die beste Bekämpfung ist wie bei so vielen Schädlingen Hygiene und Prävention. Im Fall von Silberfischchen gilt es die betroffenen Räume möglichst sauber zu halten, häufig zu Lüften und so die Luftfeuchtigkeit gering zu halten. Das hilft nicht nur den Schädlingen vorzubeugen sondern bei einem schwachen bzw. beginnenden Befall sie auch wieder loszuwerden.